Geschichte der E-Reader

Der Vormarsch der E-Reader hat früher begonnen, als vielen bekannt ist. Nach den ersten Versuchen der Firma NovaMed zum Ende des letzten Jahrtausends, wurde es jedoch zunächst wieder ruhig um das Produkt. Es hatte sich am Markt nicht etablieren können.
Beinahe ein Jahrzehnt ging ins Land, bis 2007 der Onlineversender Amazon seinen Kindle vorstellte. Die Verfügbarkeit war beschränkt auf die USA, hierzulande war das digitale Lesen nur in Form von Dokumenten auf herkömmlichen PCs, stationär oder portabel, ein Thema. Mit einem E-Reader oder einem E-Book hatte das nichts zu tun.

Zwei Jahre später erschien der Kindle 2, im gleichen Jahr, als auch andere Hersteller ihre ersten E-Reader vorstellten, wie Samsung und Sony. Dass E-Reader sich zu diesem Zeitpunkt in den USA bereits durchzusetzen begannen, ist sicherlich der Vorreiterrolle von Amazon zu danken. Ab diesem Modell wurde der Kindle auch außerhalb der Staaten geliefert, die neueste Version mit der Unterstützung eines deutschen Menüs ist seit dem vergangenen Jahr erhältlich.

Aus heutiger Sicht wirken die ersten E-Reader noch etwas kantig, obwohl gerade einmal etwas mehr als vier Jahre vergangen sind seit dem Start. In dieser vergleichsweise kurzen Zeit wurden Design und Ausstattung verbessert, außerdem kommt die Qualität des Leseerlebnisses inzwischen dem Lesen von gedruckten Büchern sehr nahe. Ein technisch bedingter Flimmereffekt beim „Umblättern“ konnte nahezu vollständig eliminiert werden.

Mit Stand November 2011 sind in Deutschland ca. 15 Geräte als reine E-Reader verfügbar.
Durch Erweiterungen, Programme und Applikationen ist das Darstellen der Inhalte von E-Books, digitalen Zeitungen und Magazinen auch auf alternativen Geräten möglich. Teilweise eignen diese sich ebenso für den mobilen Einsatz wie E-Reader, z.B. Smartphones oder Tablet-PCs wie das iPad.

Amazon Kindle

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